Die Krakenamöbe

Durchaus wertvolle Informationen über Krakenamöben und SEO
Information

Eine Krakenamöbe – was soll das sein?

Es handelt sich dabei um einen Kunstbegriff, der im Rahmen eines Wettbewerbs zur Suchmaschinenoptimierung an der Hochschule der Medien, Stuttgart, frei erfunden wurde. Daher Vorsicht: die meisten Informationen auf dieser Webseite sind nicht zu 100% ernst gemeint. Ganz im Sinne des Wettbewerbs: eine Google-Suche nach der Krakenamöbe kann vielleicht etwas mehr Licht ins Dunkel bringen.

Google mit neuem Suchindex

Seit heute kommen die Suchergebnisse bei Google also aus dem neuen Suchindex namens Caffeine. Er soll schneller aktualisiert werden als der alte und somit dem Benutzer aktuellere Ergebnisse liefern. Auf das Ranking hat der neue Index, so wie es aussieht, bis jetzt keine großen Auswirkungen. Jedoch ist zu erwarten, dass Seiten mit “frischem” Content künftig einen Vorteil haben dürften. Das heißt für uns dann wohl: ranhalten mit den Aktualisierungen – der SEO-Wettbewerb neigt sich dem Ende, und die Positionen sind alles andere als festgefahren. Erfreulicherweise liegt krakenamoebe.de zur Zeit bei Bing auf Platz 1, bei Google auf Platz 3 (wenn man nur von Teilnehmerwebseiten ausgeht, sogar auf Platz 2).

Übrigens: Caffeine soll etwa 100 Millionen GB groß sein, das sind 100 Petabyte. Hört sich viel an, aber zum Vergleich: das menschliche Gehirn hat eine vergleichbare Speicherkapazität von etwa 2 Petabyte.

Neues vom Ranking

Es sind nun bald zwei Monate vergangen seit dem Start des Projektes – Google listet 87 Suchergebnisse für das Keyword “Krakenamöbe”, Bing dagegen nur 25. Soweit klarer Punkt für Google. Die Qualität der Suchergebnisse scheint bei Bing jedoch besser zu sein, denn hier steht krakenamoebe.de auf Platz 1. Aber Spaß beiseite – man sieht auf jeden Fall deutlich, dass sich nicht nur die Crawling-Leistung der beiden Konkurrenten unterscheidet. Auch die Ranking-Algorithmen scheinen zu deutlich anderen Ergebnissen zu kommen.

Die HdM berichtet

Die Hochschule der Medien berichtet auf ihrer Webseite über das “Projekt Krakenamöbe” – leider, ohne ein bisschen “link love” zu verteilen :) : Suchmaschinenoptimierung mit der Krakenamöbe

Die Kunst entdeckt die Krakenamöbe

Zum ersten Mal wurde eine Krakenamöbe in Kunstform verewigt – von einem Künstler, der leider anonym bleiben will. Wir sind davon so begeistert, dass dieses Bild ab sofort den Kopfbereich dieses Blogs schmückt. Nicht nur ästhetisch wertvoll, denn es zeigt auch einige wichtige Eigenschaften der Krakenamöbe auf, wie z.B. den ausgeprägten Drang zur Mundhygiene.

Top10 der Krakenamöbe-Mythen

Seit dem Bekanntwerden der Krakenamöbe entstanden viele Mythen über die zuvor unbekannte Art. Hier eine kleine Auswahl:

  1. Krakenamöben können die Gedanken der Menschen lesen.
  2. Krakenamöben ernähren sich zwar zumeist vegetarisch, es sollen jedoch auch schon Exemplare gesichtet worden sein, die diese Tendenz extrem ausgebaut haben und sich nun “frutarisch” ernähren.
  3. Das FBI wusste schon lange Zeit von der Existenz der Krakenamöbe – hielt dies aber geheim, da versucht wurde, Krakenamöben durch Hypnose zu Spion-Amöben umzufunktionieren. Diese Versuche misslangen.
  4. Krakenamöben kommen von einem anderen Planeten und wurden über einen auf die Erde gestürzten Meteorit hier her gebracht. Sie sind somit der erste bekannte außerirdische Lebensform.
  5. In China isst man Krakenamöben. Diese werden extra auf Farmen für den Verzehr gezüchtet.
  6. Krakenamöben scheinen trotz ihrer beschränkten Intelligenz ein rudimentäres Verständnis von Suchmaschinenoptimierung zu besitzen.
  7. Krakenamöben können fliegen – ohne Flügel.
  8. Krakenamöben sind, im Verhältnis zu ihrer Größe, stärker als Ameisen und Chuck Norris. Außerdem können sie höher springen und schneller krabbeln.
  9. Krakenamöben glauben nicht an Gott oder sonstige religiöse Erscheinungen.
  10. Krakenamöben besitzen mehr Gene als der Mensch und sogar mehr Gene als Reis!

Mehr zur Evolutionstheorie

Aus der Evolutionstheorie Darwins, deren Entwicklung er bekanntlich auch der Krakenamöbe zu verdanken hatte, lassen sich folgende gemeinsame Hypothesen herleiten:

  • Die Lebewesen (Phänotyp) einer Art sind immer unterschiedlich gut an die Umwelt angepasst.
  • Eine Evolution (Entwicklung) findet dann statt, wenn Eigenschaften der Lebewesen vererbbar sind, d. h. von einer Elterngeneration an ihre Nachkommenschaft übertragen und damit in der Population erhalten werden.
  • Durch die ständig wirkenden Umwelteinflüsse erfolgt eine Auswahl bestimmter Lebewesen und damit auch genetischer Baupläne (Genotypen), die sich in einer Population von Organismen einer Art durchsetzen, d. h. zeitlich verändern sich Genotyp und Phänotyp.

Es enstehen jedoch immer noch neue Konzepte, die teils weniger, teils mehr kontrovers diskutiert werden:

  • Determinismus: Mutationen sind nicht nur reiner Zufall, sondern auch einem molekularen Determinismus unterworfen.
  • Neutralismus (Motoo Kimura): Die meisten genetischen Unterschiede sind für das Überleben weder hinderlich noch förderlich, das heißt adaptiv neutral. Es muss also differenziert werden, wie viele Varianten durch Zufall erhalten bleiben und wie viele aufgrund eines Anpassungsvorteils nicht eliminiert werden.
  • Gradualismus: Evolution erfolgt in kleinen Schritten und allmählichen Übergängen
  • Punktualismus (Niles Eldredge und Stephen Jay Gould): Die Evolution erfolgt in Schüben. Zwischen diesen Schüben verharren die Organismen im Gleichgewicht und ändern sich nicht.
  • Amöbismus: Evolution am Beispiel der Krakenamöbe.
  • Egoistische Gene: Einer der führenden Vertreter der Evolutionstheorie ist heute Richard Dawkins (geboren 1941). Er sieht das Gen als die Grundlage der Selektion, das den Körper nur als „Vermehrungsmaschine“ benutzt, und kommt somit auch zum Begriff des „egoistischen Gens“.

Darwin und die Ur-Krakenamöbe

Charles Darwin (geboren am 12. Februar 1809 in The Mount, England, gestorben am 19. April 1882 in Downe) gilt als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler überhaupt. Während seiner Weltreise auf der HMS Beagle (1831-1836) sammelte und analysierte er große Mengen an Proben und konnte so die Inkonstanz der Arten endgültig beweisen. Er legte damit den Grundstein für seine Selektionstheorie und damit auch die für die Evolutionstheorie.

Auf den SEOsinseln konnte er eine Feststellung, die er auch andernorts beobachtet hatte, besonders gut sehen: jede Insel hatte ihre eigenen Krakenamöbenarten, die sich alle ähnlich waren, aber in Aussehen, Ernährung etc. leicht unterschieden. So kam er zu dem Schluss, dass alle von einer einzigen Ur-Krakenamöbe abstammten, und sich an die Lebensverhältnisse auf den jeweiligen Inseln im Lauf der Zeit angepasst hatten.

Neueste Entwicklungen rund um die Krakenamöbe

So langsam fangen die Suchmaschinen an, von der Krakenamöbe Notiz zu nehmen. Hier zeigt sich mal wieder, dass Bing nach wie vor nicht mit Google mithalten kann – während im Google-Index 19 Einträge zum Suchwort “Krakenamöbe” zu finden sind, zeigt Bing gerade mal sechs. Dafür ist dort krakenamoebe.de auf Platz 1 – das wiederum macht Bing sympathisch :)

Google listet fünf Seiten von Teilnehmern des Wettbewerbs, die anderen Seiten wurden zum Linkbuilding benutzt. Hier sind vorallem Mister Wong, digg und twitter zu nennen – die ihre Links jedoch allesamt mit dem nofollow-Tag versehen, was daher aufs Ranking wohl keinen Einfluss hat. In den nächsten Tagen wird es interessant zu sehen, welche Strategien verfolgt werden, und welche Teilnehmer-Webseiten noch auftauchen – es müssten schließlich mehr als fünf sein.

Der Nachfolger der Hommingberger Gepardenforelle?

Schon einmal tauchte ein bis dahin unbekanntes Tier vom einen Tag auf den anderen in den Suchmaschinen auf -  es war die Hommingberger Gepardenforelle. Schon nach drei Tagen listete Google über 100.000 Ergebnisse – wohl mehr, als es jemals zur Krakenamöbe geben wird. Angezettelt wurde der Wettbewerb damals von der heise-Redaktion. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Bekanntheitsgrad der mutierten Amöbe entwickeln wird.